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Neuberg an der Mürz

Das "Soliloquium" des Andreas Kurzmann – Glaubensgeheimnisse im Gespräch

Priv.-Doz. Mag. Dr. Andrea HOFMEISTER
Mag. Gudrun WIESER

 

Schauplatzkonzept

Errichtung am 30. Juli 2012

Eröffnungsfeier am 5. August 2012

Textheft des gesamten "Soliloquiums" mit Übersetzung: € 2,- (+ Porto)

Bestellung über den Verein: literaturpfade(at)uni-graz.at

 

Pfadinformationen

Der Weg beginnt im Stiftspark an der Hauptstraße , führt durch den Kaiserhof (I) in die Schenkfeldstraße (II-III) und zweigt dann links ab hinauf zur Schenkfeldpromenade. Von dort geht der Literaturpfad weiter in Richtung Kalvarienberg (IV-VI) und endet oberhalb des Münsters (VII).

Eröffnung: 5. August 2012

Pfadlänge: 1,5 km

rollstuhltauglich mit Begleitung

 

Das Zisterzienserkloster Neuberg wurde 1327 von Herzog Otto dem Fröhlichen gestiftet. Hier lebte und wirkte um 1400 der Mönch Andreas Kurzmann. Klöster waren im Mittelalter zugleich immer auch Zentren der Wissensbewahrung und der Wissensvermittlung. Andreas beschäftigte sich besonders intensiv mit der stiftseigenen Bibliothek und schrieb nicht nur mehrere lateinische Bücher ab, sondern übertrug einige lateinische Texte in deutsche Verse, durch die auch Klosterschüler, nicht lateinkundige Mitbrüder im Konvent sowie Laien außerhalb des Klosters im Glauben gestärkt werden konnten.

 

Eine der deutschsprachigen Dichtungen des Andreas Kurzmann trägt den lateinischen Titel Soliloquium Mariae cum Jesu. Wir werden also Zeugen eines vertraulichen Gesprächs zwischen der Muttergottes und ihrem Sohn, den wir uns als ungefähr Zwölfjährigen vorstellen dürfen. Ungewöhnlich an diesem Dialog ist, dass hier die üblichen Rollen vertauscht sind: Die Mutter bittet ihr allwissendes Kind um Auskunft über den göttlichen Heilsplan, denn bislang war sie vom Engel Gabriel nur darüber informiert worden, dass sie den "Sohn des Höchsten" gebären werde. Nun möchte sie mehr, nein, die ganze Wahrheit wissen!

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